Donnerstag, 04. Juni 2020

Ringe eine lange Tradition
oder muss nicht sein?

Bei den meisten Brautpaaren werden Ringe als Zeichen der Verbundenheit getauscht und symbolisieren die Liebe zweier Menschen.

Aber wisst ihr, dass die Bedeutung der Eheringe ganz früher eine andere war? In der Antike stand er weder für die Verbundenheit, noch für die Liebe des Brautpaares. Er symbolisierte, dass die Frau zu einem Mann oder einer Familie gehört und wurde ausschliesslich von der Frau getragen.

Sie werden sorgfältig für die «Ewigkeit» ausgewählt und sind neben dem Eheversprechen von Braut und Bräutigam schon was ganz Grosses an der Zeremonie. Es gibt vielfältige Variationen aus den verschiedensten Materialien. Er soll ausgefallen, individuell und oft doch auch gerne schlicht sein.

Aber wie entscheidet man sich für die richtigen Ringe? Richtig ist, was gefällt. Es gibt zahlreiche Schmuckgeschäfte, die sich auf Eheringe spezialisiert haben und das Brautpaar kompetent beraten können. Wer aber gerne selber kreativ werden möchte, kann sich auch in vielen Onlineshops mittels eines Konfigurators, die Traumringe selber kreieren.

Oftmals ist der Ring der Frau zarter und verspielter als jener des Mannes. Was aber noch lange keine Regel ist. Blitzen bei der Braut am Finger Edelsteine, kann sich der Bräutigam für eine spezielle Aussengravur entscheiden.

Ganz schön finde ich Ringe, bei welchen in einem Prozess einzigartige Emotionsträger wie Liebesbriefe, Fotos, Blut, Haarsträhnen, Blütenblätter ect., einfach Materialien organischen Ursprungs mit genügen Kohlestoffatomen, extrahiert werden, um die Basisringe dann zu kristallisieren. Wahrhaftige Einzelstücke.

Habt ihr eure Ringe schon oder seid ihr so mutig und lässt euch eure Eheringe tätowieren?

Ich bin gespannt.