Sonntag, 26. Juli 2019

Das perfekte Kleid

Die Suche nach dem perfekten Kleid, führt an vielen verschiedenen Modellen vorbei und an den Meinungen eurer Begleitung. Kleine Knigge für die Begleitung, erst äussern wenn die Braut sich gesehen hat und sie ihren ersten Eindruck Kund getan hat. Erst dann seid ihr an der Reihe.

Am grossen Tag sind die Augen fest auf die Braut gerichtet und deshalb ist es ganz wichtig, dass die Braut sich in ihrem Kleid wohl und wunderschön fühlt. Es gibt eine grosse Vielfalt an verschiedenen Hochzeitsroben und somit sollte eigentlich für jede Braut etwas dabei sein. Und wer ganz besondere Wünsche an das Brautkleid hegt und von der Stange nicht fündig wird, kann sich sein eigenes Traumkleid vom Designer kreieren lassen. Bei der Wahl des Kleides sollte aber schon das eine oder andere beachtet werden. Es soll der Figur schmeicheln, den Typ unterstreichen und auch das Hochzeitsmotto idealerweise widerspiegeln.

Hier ein paar kleine Tipps für den Weg zum Traumkleid.

Mit der sogenannten A-Line kann Braut eigentlich nichts falsch machen.
Das Kleid ist bis zur Hüfte schmal geschnitten und besticht durch einen nach unten breit fliessenden Rockteil. Problemzonen an Taille, Hüfte und Oberschenkeln lassen sich mit dieser Schnittführung auf elegante Art und Weise perfekt kaschieren. Dieses Modell ist ein wahrer Figurschmeichler.
Nice to know, Christian Dior, der bekannte französische Modedesigner, schuf im Jahr 1955 die als A-Linie bezeichnete Modelinie.

Die Meerjungfrau ist ein Kleid, welches sich wunderschön an die Kurven der Braut schmiegt. Dieses Kleid ist für die Braut, die etwas mehr Oberweite, eine schmale Taille, aber wieder etwas breitere Hüften hat. Die schöne Sanduhrfigur wird mit diesem Schnitt in Szene gesetzt. Das Kleid liegt eng am Körper an und geht erst unter dem Po in einen ausufernden Rockteil über. Mit einem passenden Taillengürtel wird die schmale Mitte noch zusätzlich unterstrichen.

Etuikleider passen sehr gut zu damenhaften Bräuten, die sich nicht in eine grosse Prinzessin kleiden möchten. Etuikleider geben der Braut eine Extravaganz und klasse. Für diese Art von Kleid ist ein Schleier nicht unbedingt passend. Wer aber seine Frisur noch mehr in den Fokus stellen möchte und mutig ist, kann hier zu einem Fascinator greifen. Eine raffinierte Kombination von Etuikleid und Accessoires, passt auch wunderbar zu einer Rocker-Hochzeit.

Der Traum wie eine griechische Göttin auszusehen, kann mit dem Empire Brautkleid wahr werden.Es besticht durch seine schlichte aber elegante Form. Charakteristisch an diesem Kleid ist die sehr hohe Taille, die bereits unter der Brust angesetzt wird und dann geschmeidig und elegant nach unten fliesst. Für diese Kleider werden fliessende und leichte Stoffe verarbeitet. Da bei diesen Kleidern auf viel Tüll und Spitze verzichtet wird sind sie diese eher schlicht, aber nicht weniger atemberaubend. Wenn gewollt, lässt dieses Kleid auch ein Babybäuchlein etwas verschwinden oder auch hervorheben.

Die Liste von Kleidermodellen könnte noch um einiges weiter ausgeführt werden, denn es gibt mittlerweile viele verschiedene Modelle, die sich aus den Grundtypen weiterentwickelt haben.

Neben dem Schnitt sollte auch auf die Farbwahl geachtet werden. Hartes Weiss lässt den nordischen Typ mit heller Haut gerne etwas erblassen, wobei eine Schwarzhaarige in Hartweiss einen schneewittchengleichen Auftritt hinlegt. Lasst euch auf alle Fälle von den Profis gut beraten. Idealerweise begutachtet ihr euch bei Tageslicht in eurer Traumrobe, bevor ihr «Yes to the dress» sagt.

Wenn ihr euch für ein Kleid entschieden habt, dann nehmt ein Stoffmuster für euren Liebsten oder Liebste mit, damit auf den Farbton beim Hemd oder Anzug geachtet werden kann und ihr an eurem grossen Tag schick zusammenpasst.

Letzt endlich gilt, lasst euch durch all die Faustregeln nicht einschränken, probiert die verschiedenen Modelle und Farben. Bei jenem wo euch dir Tränen kullern oder es euch warm ums Herz wird, das wird euer Kleid sein.